TEE - VIELFALT und GENUSS

Tee zu trinken bedeutet den feinen Zauber einer drei Jahrtausende alten Kultur zu erleben. Er ist das vielseitigste Getränk der Welt und beschreibt für Teetrinker nicht selten auch eine Lebens- philosophie: Gespräche, aber auch Gedanken bei einer Tasse Tee bedeuten oftmals Ruhepausen in der Hektik des Alltags.

Wir führen über 100 Tee-Sorten, die ganz gezielt aus den verschiedenen Tee-Anbaugebieten ausgesucht sind. Klassische Schwarz- und Grüntee-Mischungen bieten wir ebenso wie Kräuter-, Rooibusch- und Früchtetees an.

Auch im Teebereich suchen und finden wir das Außergewöhnliche: Ob "Feurige Schote" oder "Weißer Tee" - Teegenuss bedeutet Vielfalt! Das ganzjährige Tee-Sortiment wird natürlich durch saisonale Tee-Sorten ergänzt: Frisch-fruchtige Teekreationen im Frühling, leichte Eistees im Sommer, vollmundige Herbst-Tees und wohlig wärmende Winter-Tees runden unser Angebot ab.

Ebenso vielfältig wie der Tee selbst ist auch unser Angebot an Tee-Zubehör und Tee-Accessoires: Von Tee-Tassen über Tee-Filter bis hin zu Tee-Kannen aus Glas, Porzellan, Keramik oder Gusseisen finden Sie im GenussLaden alles, was Sie für eine gute Tasse Tee benötigen - und bei uns finden viele sogar die Zeit, eine Tasse Tee zu genießen!

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Was ist Tee?

Eine aromatische heiße Tasse Tee.
Die leuchtende Tassenfarbe.
Der angenehme Duft.

Aber was steckt eigentlich genau dahinter, dass dieses Getränk über Jahrtausende seine Popularität behalten und sogar immer noch steigern konnte?

Die Tee-Pflanze:
Die Teepflanze ist ein kamelienverwandtes Baumgewächs. Die Tee-Blüten sind weiß-gelblich und die Früchte klein, hartschalig und haselnussartig. Die immergrünen Tee-Blätter sind lederartig, dunkel und leicht gezahnt. Bei Jahrestemperaturen von mindestens 18° C, allenfalls seltenem und mäßigem Frost, einer jährlichen gleichmäßigen Niederschlagsmenge von 1600 l und ausgeglichenem Sonnenschein kann eine Teepflanze leicht über 100 Jahre alt werden. Wilde Teepflanzen sollen sogar ein Alter von bis zu 1.700 Jahren erreichen können.

Zwei Ur-Teepflanzen sind heute bekannt:
Thea sinensis (oder chinesischer Tee). Eine strauchartige Pflanze, die höchstens 3-4 m hoch wird und sogar Frost vertragen kann.
Thea assamica (oder Assam-Tee). Ein stattlicher Baum von 15-20 m Höhe, ein reines Tropengewächs.
Die ständigen Kreuzungen dieser beiden Urpflanzen ergeben heute die Grundlage aller Teekulturen dieser Erde.

Die Wirkstoffe:
Das nach Wasser preiswerteste Getränk der Welt ist gerade durch seine chemische Zusammen- setzung besonders wertvoll: Ca. 32 % der Inhalts- stoffe gehen in den Aufguss.

Tee enthält:
Koffein (Tein)
Tannin (Gerbstoffe)
Aminosäuren
Proteine
Spurenelemente und Mineralien: Fluorid, Kalium, Kalzium, Mangan
Vitamine: Niazin, Vitamin B1 und B2

"Tee regt an, aber nicht auf."
Dem Koffein verdankt der Tee seine anregende Wirkung, wobei das Koffein beim Tee nicht über das Herz auf den Kreislauf wirkt, sondern direkt auf das Gehirn und Zentralnervensystem, da es an die Gerbstoffe gebunden ist und erst im Darm gelöst wird. So ist die nachweisbare Steigerung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit beim Teegenuss zu erklären.

Der Anbau:
Tee wird vegetativ vermehrt, d.h. es werden Stecklinge von Mutterpflanzen gezogen. Durch regelmäßiges Stutzen wird der Teestrauch in der vegetativen Phase gehalten, um Blühen und Fruchten zu verhindern. So ist es auch angenehmer für die Teepflückerinnen, die obersten 2 Blätter und die jüngste Blattknospe - und nur diese sind bei der Tee-Ernte von Bedeutung - zu ernten.
Hauptsächlich wird immer noch per Hand gepflückt, um die Qualität der Ernte zu erhalten. Einige Länder haben allerdings maschinelle Pflückmethoden entwickelt, die für die Produktionsabläufe eine erhebliche Erleichterung darstellen.

Angebaut wird auf großen Tee-Plantagen, wie sie im indischen Darjeeling-Distrikt, z.B. an den Hängen des Himalaya in 2.000m Höhe, liegen. Sehr viel niedriger liegt das nordindische Anbaugebiet Assam, das größte zusammenhängende Teeanbau- gebiet der Welt, zu beiden Seiten des Brahmaputra gelegen.

Auf der Insel Sri Lanka (ehem. Ceylon) wird in den drei Anbaugebieten Dimbula, Nuwara Eliya und Uva ein herb-aromatischer Tee produziert, der in der Welt berühmt wurde. Die Chinesen produzieren einen recht rauchigen, milden Tee in verschiedenen Provinzen wie Yunnan und Zhejiang. Chinesen sind bekannt für ihre Teespezialitäten wie Teeziegel oder Teerosen.

In Japan wird ausschließlich Grüntee produziert, der größtenteils von den Japanern selbst konsumiert wird. Weitere Länder, die Tee produzieren, sind Afrika, Indonesien, Taiwan und Argentinien sowie Thailand, Russland und die Türkei, welche aber von dem Volumen eher unbedeutende Produzenten sind.


Die Herstellung des Grüntees
Grüntee stammt von derselben Pflanze wie der schwarze Tee. Der Fermentationsprozess wird durch Hitzeeinwirkung unmittelbar nach dem Welkvorgang verhindert.
Grüntee ist ein stark alkalisches Getränk und schützt den Körper vor Übersäuerung. Er enthält viele Gerbstoffe, Mineralien und Vitamine.

Welken:
Dieser Vorgang geschieht nur nach Bedarf. Welkdauer und Welkbedarf richten sich sehr stark nach der Art des gewünschten Tees.

Dämpfen bzw. Behandlung mit trockener Hitze:
Die pflanzeneigenen Enzyme werden zerstört, so dass das Blatt später seine grüne Farbe behält und nicht "schwarz" wird.

Rollen:
Je nach Teesorte erfolgt der Rollvorgang per Hand oder maschinell. Oftmals wird das Blatt zu kunstvollen Formen gerollt, gemäß Jahrtausende alter Tradition.

Trocknen:
Für diesen Vorgang wird das Blatt entweder in Heißluft-Etagen-Trocknern geschichtet oder der natürlichen Sonnenwärme ausgesetzt.

Die Oolong-Produktion:
Oolong ist ein halbfermentierter Tee. Sein Geheimnis liegt in der äußeren Fermentation des Blattrandes. Wobei der Blattkern unfermentiert bleibt. Er wird hauptsächlich in Taiwan und China angebaut.

Der weiße Tee:
Weiße Tees kommen hauptsächlich aus den Bergregionen Fujians im Süden Chinas. Bedingt durch einen langsamen und schonenden Dämpfprozess in freier Natur und einer äußerst sorgsamen Handhabung gewinnt dieser Tee ständig neue Freunde.

Quelle: "Tee für Wissensdurstige", Fachbuch des Deutschen Teebüros.

 
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